Lauftherapie als Individuelle Gesundheits-Prävention

Veröffentlicht in Lauftherapie-Praxis

Gesundheit ist kein Zustand, sondern eine Tätigkeit ... Laufen hilft!

Die positiven Auswirkungen des langsamen und ausdauernden Laufens auf das körperliche und seelische Wohlbefinden sind wissenschaftlich hinreichend bewiesen. Positive Auswirkungen auf den Körper sind z. B.:

  • Absinken von Ruhe- und Belastungspuls, Ökonomisierung der Herzarbeit
  • verbesserte Sauerstoffaufnahmefähigkeit umd Atemregulation
  • Verbesserung des Stoffwechsels
  • Verbesserung der Blutwerte (Cholesterin, "Zucker")
  • Stärkung des Immunsystems
  • Regulierung des Körpergewichts

Daneben sind aber auch die Auswirkungen eines Ausdauertrainings auf die Psyche, auf die mentale Stärke immer bedeutsamer geworden. In der heutigen Lebenswelt treten psychische Belastungen verstärkt auf und sind inzwischen in manchen Gebieten, insbesondere den Ballungszentren, die häufigste Ursache von Krankschreibungen geworden. Durch regelmäßiges Training werden Stresshormone abgebaut, man kommt zur Ruhe, findet z. B. auch besser in den Schlaf und wird insgesamt zufriedener.

Zu den wissenschaftlich belegten vegetativen und psychischen Effekten des gesundheitsorientierten Ausdauertrainings gehören u.a.

  • beruhigende Wirkung auf das vegetative Nervensystem
  • angstlösender, antidepressiver Effekt
  • verbesserte Körperwahrnehmung
  • gesteigertes Selbstbewusstsein
  • Abbau von Stresshormonen

Lauftherapie ist der ideale Einstieg in gesundheitsorientiertes Laufen, in ein gesünderes Leben.

Die Kursteilnehmer werden von den ausgebildeten Lauftherapeutinnen und Lauftherapeuten "an die Hand genommen" und lernen so, im individuell richtigen Tempo zu laufen, ohne sich zu überfordern. Überforderung ist in den meisten Fällen der Grund, warum das Laufen nach einigen Wochen wieder aufgegeben wird. Viele Einsteiger wollen zu schnell zu viel und das führt oftmals zu Überbelastung und Schmerzen. Dies kann verhindert werden, wenn das Laufen professionell angeleitet erlernt wird.

In Lauftherapiekursen wird darauf geachtet, dass sich kein Teilnehmer überanstrengt. Nach dem Training sollte sich lediglich ein Gefühl leichter Anstrengung einstellen. So ist sichergestellt, dass das nächste Training wieder mit Freude absolviert werden kann. Eine kontinuierliche Teilnahme am Kursus, mit zwei Terminen in der Woche ist in den allermeisten Fällen der Garant für den Erfolg. Nach 10 bis 12 Wochen können die Teilnehmer ca. 30 Minuten am Stück laufen.

An Lauftherapiekursen können Menschen fast jeden Alters teilnehmen, vom Jugendlichen bis zum Ruheständler. 
Die Kursteilnehmer sind meist zwischen Mitte dreißig und Mitte fünfzig. 

Einsteigerkurse richten sich an untrainierte Personen, die in 10 bis 12 Wochen langsames Laufen, "Joggen" lernen möchten. 
In den Kursen wechseln sich Intervalle des Gehens und des Laufens ab, wobei das Laufintervall langsam und von Woche zu Woche verlängert wird. Am Ende eines Kurses wird gemeinsam zumeist 30 Minuten am Stück, also ohne Pause, gelaufen. Neben dem Lauftraining werden auch Dehn- und Kräftigungsübungen erlernt, die das Laufen unterstützen und helfen, Muskulatur aufzubauen. Entspannungsübungen runden eine Lauftherapiestunde oftmals ab, so dass weit mehr als nur der Körper trainiert wird.

Bitte informieren Sie sich bei der Lauftherapeutin, dem Lauftherapeuten vor Ort nach den konkreten Angeboten und Leistungen. [ VDL Zertifizierte Lauftherapeuten vor Ort ]

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